Schnapsidee.

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Reflection

Heute ist der 09. Oktober 2015. Vor 24 Tagen habe ich beschlossen, Straight Edge zu leben. Dreieinhalb Wochen also – Zeit für ein kleines Fazit.

Ich habe es tatsächlich durchgehalten, ohne Ausnahme. Das trifft nicht auf alle meine Vorhaben nach fast einem Monat zu und ist schon eine Bemerkung an sich wert. Noch interessanter ist es aber, dass es mir nicht einmal besonders schwergefallen ist. Der reine Verzicht auf Alkohol war sogar mit das Leichteste, was ich jemals im Leben getan habe. Und das trotz Partys, trotz Treffen mit Leuten. Das ist nämlich das Schwierige dabei: „Nein“ zu sagen, wenn man sich abends in einer Gruppe trifft. Jemanden einzuladen, „einen trinken zu gehen“ und dann selbst einfach nur ein Wasser zu nehmen. Aber es funktioniert. Sogar Tanzen auf einem Konzert und auf einer Halloweenparty – es geht. Am Anfang auf jeden Fall stockender als wenn man ein bisschen vorgesorgt hat, aber nach einiger Zeit geht die Musik genauso ins Blut wie sonst auch.

Was viel mehr auffällt: Ich bin klarer im Kopf als je zuvor. Ich fühle mich befreit in meinen Gedanken, ich fühle mich auf den Punkt genau präsent. Ich bin da.

Straight Edge geht also weiter…

 

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